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Das Multimilliardengeschäft: So viel deutsche Technik steckt in Batterien für Elektroautos

posted Apr 8, 2021, 9:51 AM by Frederick H. Schuchardt   [ updated Apr 8, 2021, 9:52 AM ]
Zellchemie, Kühlsysteme, Akku-Gehäuse: Deutsche Unternehmen liefern wichtige Komponenten für das Herzstück von E-Autos und profitieren von dem Boom.
07.04.2021 - 04:00 Uhr 
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Schon heute steckt in Elektroautos auf aller Welt mehr deutsche Technik, als man denkt.  Quelle: dpa
Batterie wird in einen Mercedes eingesetzt

Schon heute steckt in Elektroautos auf aller Welt mehr deutsche Technik, als man denkt. 

(Foto: dpa)


Düsseldorf, Frankfurt Deutschland hat den Anschluss verpasst. Die erfolgreichste Elektroautomarke der Welt kommt aus den USA, die Batteriezellen, das Herzstück eines jeden Stromers kommen fast ausschließlich aus Südkorea, Japan oder China. Und selbst bei den Rohstoffen für Elektroautos ist Deutschland auf Importe angewiesen. Und trotzdem erwartet die europäische Industrie ein Multimilliarden-Geschäft. 

In den kommenden Jahren wird die deutsche und europäische Industrie massiv aufholen – nicht nur beim Bau von Elektroautos, auch bei der Batterietechnik. In Europa sind im großen Stil Werke geplant. Nach Schätzungen von Branchenexperten lockt allein bis 2030 ein Markt von 60 Milliarden Euro für den Aufbau der Werke und dann ein jährliches Umsatzvolumen von mindestens 20 Milliarden Euro – an dem auch viele Zulieferer verdienen werden.  

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